Die grosse Sause im rot-grünen Kultursumpf der Stadt Bern

„Züri-West“ stellt Gesuch um Unterstützungsbeitrag über 14000 Franken und erhält 10000 Franken aus dem Kulturfördertopf der Stadt Bern – Recherchen von Stadtrat Henri Beuchat (SVP) zeigen nun pikante Details der grossen Sause im rot-grünen Kultursumpf!

Unterlagen zu Party Kulturabteilung mit ZüriWest

Die Kulturabteilung der Stadt Bern hat es richtig krachen lassen. Bekannt ist, mit der 26000 Franken Party scheute Frau Veronica Schaller keine Kosten und Mühen um an dieser Fete abzuheben. Tatsächlich hätte die Party mehr als 30000 Franken gekostet wenn nicht…. Aber alles der Reihe nach.

Als die Party öffentlich wurde, hat die SVP Fraktion bei der Aufsichtskommission der Stadt Bern Aufsichtsbeschwerde eingereicht. Doch die Mühlen mahlen langsam und der Antrag auf Orientierung der Öffentlichkeit über erste Erkenntnisse wurde von der Kommissionsmehrheit abgelehnt. Überhaupt macht es den Eindruck, dass SP und Grüne den Missbrauch von Kultur-Förderbeiträgen lieber still und leise aussitzen wollen – so wie den Kater nach besagter Party. Einzig der Stadtpräsident geht in die Offensive und zeigt uneingeschränkte Transparenz. Er hat die Akteneinsicht von „Stadtrat Beuchat“ gewährt, beantwortet bereitwillig parlamentarische Fragen und legt die Karten auf den Tisch. Die Akteneinsicht im Erlacherhof beinhaltete neben der Gästeliste auch das erwähnte Unterstützungsgesuch von „Züri-West“.

Nun zu den Fakten: Das Engagement von „Züri-West“ war kein normales Auftragsverhältnis und die Rechnung wurde auch nicht über ein normales Aufwandkonto verbucht. Eine Rechnung von „Züri-West“ über die Gage sucht man in den Unterlagen vergebens. Für das Aufspielen von „Züri-West“, einer der bestbezahlten Schweizer Bands, hat sich Frau Schaller etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie hat der Band schlicht Kulturförderbeiträge in Aussicht gestellt. Natürlich nur falls ein entsprechendes Gesuch bei der Stadt Bern eingereicht würde. Tatsächlich hat „Züri-West“, wie den Unterlagen zu entnehmen ist, in welche Stadtrat Beuchat Einblick hatte, ein „Unterstützungsgesuch“ gestellt. Dieses umfasst 3 Seiten und darin wird der Betrag von Fr. 14000 nachgesucht. Den Unterstützungsantrag von „Züri-West“ hat die Kultursekretärin dann auch gleich selber bewilligt, mit Geld, das eigentlich der Kulturförderung vorbehalten ist.

Die Party, so ist weiter den Unterlagen zu entnehmen, hätte mehr als 30000 Franken gekostet, Eigenleistungen der Stadt Bern nicht eingerechnet. Frau Veronica Schaller, so belegen die Kontenblätter weiter, hat 4000 Franken aus ihrem Privatvermögen an die Stadtkasse zweckgebunden überwiesen. Damit wurde die Gesamtsumme der Party reduziert. Der Vorgang im Allgemeinen, sein zeitlicher Ablauf und die Tatsache, dass Kaderleute der Stadt Bern privat Gelder an die Stadtkasse überweisen um damit städtische Aufgaben zu erfüllen, ist aufsichtsrechtlich höchst irritierend. Welche Motivation hinter der Privat-Transaktion von Frau Schaller steckt, darüber kann nur spekuliert werden.

„Züri-West“, eine der renommiertesten Bands der Schweiz, sollte sich Gedanken machen ob es sinnvoll ist, Unterstützungsgelder zu beanspruchen welche eigentlich jungen unbekannten Künstler zukommen sollten. „Last but not least“ besteht ja immer noch die Möglichkeit die erhaltenen Unterstützungsbeiträge an die Stadt Bern zurück zu erstatten.

 

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